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Women's Cooperation International Philosophie Armut ist weiblich - in den reichen Industriestaaten, vor allem aber in den armen Ländern dieser Welt. ExpertInnenschätzungen zufolge leben weltweit mehr als eine Milliarde Menschen in Armut, 70 Prozent davon sind Frauen. Armut hat viele Gesichter: Hunger, Analphabetismus, Mangel an Bildung, Qualifikation und Mobilität, keine Arbeitsmöglichkeiten. Armut bedeutet Hilflosigkeit, Ausbeutung, (sexuelle) Gewalt. Armut schränkt auch die anderen Menschenrechte von Frauen ein, einschließlich des Rechts auf Nahrung, Wasser, Wohnung und des Rechts auf bestmögliche Gesundheit. Nach Daten des Welternährungsprogramms sind 840 Millionen Menschen weltweit chronisch unterernährt. In vielen Ländern wird das Essen zu Gunsten der Männer und Buben aufgeteilt. Als Folge von Mangelernährung in der Kindheit sind ca. 450 Millionen erwachsene Frauen in Dritte-Welt-Ländern behindert. Sich hilflos fühlen angesichts dieser Tatsachen? Hoffen, dass sich die Welt von selbst verändert? Resignieren? Oder sich solidarisieren? Wir meinen: Wenn es uns in den reichen Ländern so gut geht - warum versuchen wir nicht, ein klein wenig davon an andere weiterzugeben? Warum versuchen wir nicht, ein klein wenig dazu beizutragen, die Armut zu bekämpfen? Warum versuchen wir nicht, ein klein wenig dazu beizutragen, die Frauen zu ermächtigen, zu stärken? Wir meinen: Hilfe zur Selbsthilfe ist dazu ein guter Weg. Das versuchen wir. Das tun wir. Der Verein "Women's Cooperation International" wurde 2004 gegründet und es begann in Sri Lanka - und es geht weiter. Im Sinne der internationalen Frauensolidarität. Mit unseren Freundinnen und Freunden. Mit unseren Förderern. Für die Frauen in fernen Ländern, denen es nicht so gut geht.
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